Wie vererbt man einen Pelz richtig?

Ich habe keine Gelegenheit mehr meinen Pelz zu tragen?

Sie haben einen Pelz den sie schon lange nicht mehr getragen haben, weil er zu schwer oder unmodern ist, oder sie keine Gelegenheit mehr haben den Pelz zu tragen. Sie fragen ihre Familie will jemand meinen Pelz haben, keiner interessiert sich dafür. Der Pelz war früher sehr teuer und keiner will ihn haben. Man kann einen alten Pelz umarbeiten, aber die Fellart will die Jugend nicht mehr haben. Früher war Nerz der gefragte Artikel, er war sehr teuer und wurde zu einem besonderen Anlass gekauft und dann kaum getragen, weil man das gute Stück schonen wollte. Der Persianer aus Omas Zeiten wird heute von der jungen Frau gesucht. Der russische, gelockte Persianer ist höher im Kurs als ein Nerz. Geschorene oder gerupfte Nerze kämen dann noch eher in Frage.

Kinder lieben Pelz

Kinder lieben das warme, kuschelige, schmeichelnde Gefühl eines Pelzes. Hier wird Omas Pelz von dem kleinen Mann vorgeführt. Ein Pelz als Decke umgearbeitet ist eine stetige Erinnerung an Oma.

Ist es eigentlich nicht zu schade aus einem teuren Nerzmantel eine Decke zu arbeiten?

Der Verkauf eines Nerzmantels bringt momentan nicht annähernd das was der Pelz gekostet hat. Wenn ich nicht mindestens das bekomme was ich mir vorstelle, dann bleibt der Mantel im Schrank hängen. Richtig, aber dann hängt er wieder 10 Jahre im Schrank ohne genutzt zu werden, dann ist es doch wohl besser wenn ich den Nerz als Decke täglich nutzen kann. Vor allen sind Pelzdecken der Renner in den Wohn- und Schlafzimmern. Und wenn es dann noch ein echter Nerz ist mit dem besonders weichen, kuscheligen Gefühl. Ein Nerz hat ein ganz dünnes Leder und dadurch wird es eine sehr leichte Decke. Die Haare vom Nerz sind besonders weich und angenehm und sehr strapazierfähig. Ungenutzte Fell werden im Leder hart und brüchig und dann hat man von dem ehemals teuren Nerzmantel gar nichts. Also besser eine Decke daraus arbeiten als den Pelz ungenutzt hängen zu lassen.

Legt man sich unter die Decke:

Eine Decke aus Pelz nimmt dank des dünnen Leders die Feuchtigkeit auf und gibt sie durch das Kapillarsystem an die Lederhaut und dann an die Haare weiter. Die Lederhaut bleibt dadurch weich und elastisch und die Feuchtigkeit kann an den Haaren verdunsten. Verdunstungskälte entsteht auf der Lederhaut ohne Haare. Bei Lederhaut mit Haare verdunstet die Feuchtigkeit an den Haaren und nicht am Leder, dadurch bleibt das Leder warm.

Legt man sich auf die Decke:

Die Haare des Pelzes bilden ein Luftkissen wenn man darauf liegt, kann die Luft zirkulieren und gleicht dadurch die Temperatur aus. Das hat zur Folge, dass man im Sommer nicht schwitzt auf dem Pelz und im Winter ist es angenehm warm. Besonders angenehm auf der Haut ist das kuschelige, schmeichelnde Gefühl.

 

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